20 Dinge, die du nie zu einem Grafikdesigner sagen solltest - aber wahrscheinlich doch tust!

Zu den Herausforderungen eines Unternehmens von heute gehört auch ein ansprechendes Design. Schließlich wollen die Marke, die Website, die Bilder usw. wiedererkannt werden. Kunden sollen ein Design schätzen lernen und positive Emotionen verspüren, wenn sie es sehen. Damit ein Design also so gut wird, dass es funktioniert, muss ein Grafikdesigner her. Diese kreativen Seelen gehören nicht unbedingt zu den Leuten, mit denen es sich am Leichtesten reden lässt. Schließlich ist der Künstler ein sensibles Wesen (in aller Regel zumindest) und der Grafikdesigner bringt auch noch seinen Jargon und seine Software mit.

Unnötig häufig kommt es zu Verstimmung zwischen Designern und Auftraggebern. Besonders häufig kommt es dazu, weil sich Auftraggeber anmaßen, den Arbeitsprozess eines Designers zu verstehen. Außerdem gibt es eine Menge anderer Punkte, die schnell dazu führen, dass Projekte stocken, Missverständnisse entstehen oder Grafikdesigner sich persönlich angegriffen füllen.

Hier sind sie also: 20 Dinge, die du nie zu einem Grafikdesigner sagen solltest!

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Durch die Augen des Designers

Bei Marcel Landolt, Art Director bei UFirst Group, stand vor einem Jahr noch keine Oswald Bouillon im Schrank. Ob die anfängliche Einöde im schöpferischen Marken- und Designprozess damit zu tun hat? Marcel erklärt's.

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Leere! Als Designer steht für mich anfangs eines Projektes erstaunlich lange gar nichts ausser einer leeren, trockenen Wüste. Nach der ersten Vertiefung hämmert das entscheidende Pixel an meinen Kopf und fügt alles zusammen. So geschehen beim Redesign von Oswald und bei vielen Projekten zuvor, sei es früher im Print- oder heute im Digital-Bereich.

Dünger fürs Design
Oswald ist mein drittes, grosses Designprojekt bei UFirst Group. Der Wechsel in die digitale Welt wäre für mich bis vor ein paar Jahren undenkbar gewesen, weil das Design an digitale Handschellen gekettet war – mehr als der Standardschrift Arial ging kaum. Heute gibt es nach oben kaum noch Grenzen. Gefühle lassen sich viel einfacher transportieren. Das lässt Print und Digital stärker zusammenrücken, was eine stringente Markenkommunikation vereinfacht.

Designs zu kreieren ohne eine Markenherleitung funktioniert, macht das Design aber chaotisch, austauschbar und uninspiriert. Im Falle von Oswald haben wir bei UFirst Group zusammen mit dem Kunden die Markenherleitung ausgearbeitet. Sie hilft nicht nur dem Kunden. Sie beugt vor, eine blosse Design-Hülle zu kreieren und sie hilft auch mir persönlich ungemein, weil sie mir erlaubt, Fan der Marke zu werden. Nur so wird das Design richtig gut. Die Marke sehe ich als Nährboden: Ohne ihn gibt es kein Wachstum. Wir kreieren aber Online-Auftritte auf lange Frist. So wie sich der Webshop über die Monate verbessert, sich der Content vertieft, so wächst auch das Design mit und festigt die Marke. Das macht den Digital-Bereich für mich so spannend, weil er kein Ende kennt. Er zwingt einem unentwegt vorzupreschen. Zusammen mit dem Kunden bringen wir die Marke, Inhalte und das Design über die Zeit weiter. Um das Wachstum zu beschleunigen, braucht es Dünger in Form von Ideen, die wir während der Konzeptionsphase ausgearbeitet haben. Der Vorrat ist gross! Er wird ohne Weiteres für zwei bis drei Jahre reichen.

Unwissen ist gut
Ich bin sehr unverblümt an die Entstehung des Designs herangegangen, weil ich die Marke Oswald vor dem Projekt nicht kannte. Ein grosser Vorteil für mich als Designer. Das passende Design für Oswald zu finden, war eine Gratwanderung aus Modernität, Tradition, Kompetenz und Wertigkeit. Die Schweizer Wurzeln gehören dabei genauso zur Marke. Deshalb setzte ich Designelemente nur punktuell und reduziert ein. Klare Formen und starke Kontraste prägen den Auftritt.

Es bleibt die Frage: Ist uns das Design geglückt? Ich finde schon. Es ist uns gelungen, mehr Gefühle zu transportieren, die Marke erlebbar und die Leute gwunderig zu machen.

von Marcel Landolt, UFirst Group

Zum Oswald-Shop

Source: https://www.ufirstgroup.com/blog/durch-die...

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